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Sommerferienkurse 2009



Rodener Jugend erlebt Geschichte vor Ort

RODENA HEIMATKUNDEVEREIN RODEN E.V. und Freiwillige Ganztagsschule Römerberg - Rodener Jugend erlebt Geschichte vor Ort
Am 16.07.2009, in der Zeit von 09.30 bis 13.00 Uhr machten sich 18 Kinder, die beiden Betreuerinnen Susanne Küppers – Kreuser und Dunja Thau sowie Frau Rosa-Maria Kiefer-Paulus (1. Vorsitzende RODENA) und Dr. Andreas Neumann (Pressewart RODENA) von der Römerbergschule zu Fuß auf den Weg Roden zu erkunden. Bevor es aber so richtig losging, wurde den Kleinen erklärt, seit wann es Roden überhaupt gibt, das Asterix und Obelix eindeutig die bekannteren Vertreter der Kelten sind, das die Römer schon im Lande waren und vieles mehr.

Natürlich durften während der nun folgenden Exkursion die Erklärung von Straßennamen, des Sinnes des ein oder anderen Kreuzes, eine Erklärung von Kirche, Karl-Thiel-Haus und des Namenspatrons genauso wenig fehlen, wie die Erklärungen zu Sebastianus und Donatus („…der muss wichtig gewesen sein. Die Straße heißt so.“). Inschriften, Straßennamen und Texte wurden dabei von den Kindern selbst vorgelesen, die sich auch nicht scheuten, bei unbekannten Worten, die sie zwar perfekt gelesen, aber nicht verstanden hatten, nachzufragen. Von Maria-Himmelfahrt an wurde die muntere Gruppe, die den Platz vor der Kirche während der Pause mit Leben füllte, um eine mentalistische Größe verstärkt. Der DRKler und Zauberer Uwe Schröder wurde vom Fleck weg mitgeschleppt. Natürlich musste der den Kleinen zuerst einmal ein paar Zaubertricks zeigen und die Löffelgarde Rodens erklären. Der Applaus für seine Darbietung war verdient.

Nun ging es zur ehemaligen Mädchenschule und rein in die Gäßcha Richtung Thelengarten. Da es mittlerweile recht heiß war, bot der große Brunnen im Thelengarten eine gute Gelegenheit für eine kalte Erfrischung. Dankswerter weise traf auch die etwas größeren TeilnehmerInnen der ein oder andere Wasserstrahl. Nach einem Aufenthalt, einigen weiteren Erklärungen, ging es dann Richtung „Pullchen“ und wieder zurück zur Römerbergschule. Dort wurden abschließend noch die dortigen Fenstergläser erklärt. Es war ein für alle Beteiligten schöner Morgen. Durch den engagierten Einsatz des Teams der Freiwilligen Ganztagsschule Römerberg wird der Rodener Jugend ein sinnvolle Ferienzeit geboten, wobei der RODENA Heimatkundeverein Roden sich vor allem darüber freute, dass hier das spätere Fach Sachkunde schon so ideal vorbereitet wird. „Die Jugend sollte nie vergessen, wie toll Roden ist, was es zu bieten hat und wie reich unsere Geschichte ist. Dafür haben wir unser Juniorenforum gegründet und natürlich würden wir uns stets darüber freuen, auch in Zukunft mit der Freiwilligen Ganztagsschule wieder solche Exkursionen durchzuführen“ so Frau Kiefer-Paulus.
Für RODENA Heimatkundevereine Roden stellte dieser Morgen einen wunderschönen Einstieg in das Sommerferienprogramm der Stadt Saarlouis dar. Weitere Bilder und Infos auf und http://www.rodena.de/. Autor/in: Bilder und Text: Dr. Andreas Neumann



„Rodener Gässchen und Notkreuze“ des Rodena Heimatkundevereins Roden e.V.

In Absprache mit den Teilnehmern wurde der Kurs, am Samstag dem 25.07.2009, von „praktisch“ auf „theoretisch“ verlagert. Mit den rund 100 Aufnahmen und 25 Informationstafeln, ließen sich die wichtigsten Punkte aber auch so gut und anschaulich erklären. Das Thema „Rodener Gässchen“ wurde an Hand zweiter Luftaufnahmen aus den Jahren 1936 resp. 2005 behandelt, wobei man durch die farbliche Hervorhebung gut erkennen konnte, dass sie auf das Kirchengelände/Ortsmitte zulaufen. Natürlich durfte auch die Erwähnung der Gässchen bei dem Mundartdichter Alfred Gulden ebenso wenig fehlen, wie die aktuelle Ausstattung der Gässchen mit Leuchtmitteln, wodurch sie als sichere Spielstätten für Kinder ebenso sicherer und länger nutzbar gemacht wurden, als auch als Abkürzungen zum Einkaufen. Bei den „Rodener Notkreuze“, von denen es 1939 noch 15 gab, heute nur noch 8, wurde neben der allgemeinen Benennung und kartentechnischen Erklärung, wo sie sich befinden, die historischen Kontexte ihrer Errichtung an einigen prägnanten Beispielen verdeutlicht: Cholerakreuz (1866, Krankheit), Graues Kreuz (1880, Gefallene 1914-1918) sowie Unfallkreuz (1960).

Als Dankeschön, für das Verständnis einen Theoriekurs zu machen, wurden die Teilnehmer eingeladen an der sich anschließenden Fahnenweihe teilzunehmen.

Nach dem offiziellen Teil konnten sie sich so mit den „Gewandeten“ und dem Prälat Edmund Dillinger über ihren Bezug zu Roden unterhalten, wobei der Prälat natürlich einige interessante Anekdoten über die Pfarrkirche aus seiner Zeit als Rodener Kaplan mitteilen konnte. Großes Interesse fand auch Erik Kiens Aussage, dass es in Roden schon mal eine Wasserburg gegeben haben musste und seine Detailschilderungen der Beweise, die diese Vermutung stützen. Insgesamt kann gesagt werden, dass diese kombinierte Veranstaltung viele neue Ansätze für weitere Kurse des Heimatkundevereins u.a. im Rahmen der Sommerferienprogramme gebracht hat.

Mehr Informationen: http://www.rodena.de/, Autor/in: Bild u. Text: Dr. Andreas Neumann


RODENA - Sommerferienkurs "Villa Romana"

Am 27.07.2009 ging es bei diesem Sondertermin, in den Räumlichkeiten der Kreisgesamtschule, inhaltlich um die perioda romana, also beginnend um 100 n.Chr. bis zur Völkerwanderung, als auch Roden, damals als Rodena bezeichnet, in das Imperium Romanum eingegliedert wurde. Das Gebiet um Rodena war zu keinem Zeitpunkt ein Hauptschauplatz, dennoch befanden sich an den römischen Straßen vereinzelte Landstädte und –häuser. Natürlich wurde die dort schon lebende keltische Bevölkerung in eine gallo-römische Bevölkerung gewandelt und mit der lateinischen Sprache beglückt. Ganz stilecht erschien der Dozent Dr. Andreas Neumann in einem mittelalterlichen Hemd, dass vom Stil her an eine römisches Kurzhemd angelehnt war. Neben der Schilderung der bautechnischen Formen und Verbindungswege, ging es auch um gefundene Inschriften und die nicht ganz so erbauliche Erklärung, weshalb man in Roden gar nicht soviel Material aus dieser Zeit findet… es war Hinterland und Durchgangsgebiet. Während der Veranstaltung wurde auch auf einige Besonderheiten der deutschen sowie lateinischen Sprache eingegangen.

Autor/in: Bilder: Heike Thome, Text: Dr. Neumann



Sommerferienkurs „Villa Romana – jetzt wird’s praktisch“

Was tun, wenn es in Roden selbst kein römisches Landhaus mehr gibt, man aber gerade so schön darüber theoretisiert hat und noch viele Fragen offen sind? Man hält nach Alternativen Ausschau.

Praktischer Weise fand am 01. und 02. August in Perl-Borg in dem dortigen rekonstruiertem, römischen Landhaus wieder ein Römerlager statt.

Aus diesem Hintergrund heraus trafen sich die TeilnehmerInnen am 02.08.2009 im Thelengarten und fuhren von dort aus nach Perl-Borg. Und dort erlebten Sie, zumindest in Teilen, wie die Römer frührer hier in unserer Region lebten. War am Anfang alles eitler Sonnenschein, die Faszination ob der Anlage groß, kam aber auch bald der ein oder andere Wermutstropfen. "Wo waren die Toiletten?", "Mit diesen Teilen haben die Menschen behandelt?" (HdR: Römisches Ärztebesteck war damit gemeint.), "Wie heizten die hier?" uvm. Das Fazit war wohl recht eindeutig: das Leben damals war für Reiche / Patrizier sicherlich nett, doch würde ein heutiger Mensch viele Annehmlichkeiten (Dusche, WC, Mikrowelle etcpp.) recht schnell missen; und Sklave oder einfacher Bauer wollte niemand wirklich gewesen sein.

Auch die fehlende Mobilität und die für die langen Strecken recht langsamen Reisemöglichkeiten (Pferd, Wagen oder schlicht zu Fuß) sowie die eingeschränkte Kommunikation mit den "Nachbarn" wurde bei etwas Nachdenken zu einem echten Minuspunkt. Aber - man kann nun wesentlich besser verstehen, wieso das Saarland nie eine römische Hauptstadt besessen hatte und es nie größere Dörfer gegeben hat. Es waren wie in Borg versprengte Landgüter und natürlich die Poststellen die das Bild prägten. Ein Kastell wie im heutigen Saarbrücken (Saraviapontana) war eine reine Hinterlandssicherung. Der Handel lief auch nicht gen Rom, sondern vielmehr gen Osten. Dort wo der Limes war, dort wo das Reich gesichert wurde, damit das Hinterland in Ruhe gedeihen konnte. Und man kann somit die römischen Funde in Roden wesentlich besser einordnen. Denn oft hat man bei dem Terminus "römisch" sofort Rom oder Trier im Kopf und schätzt dann römische Bodenfunde als Indiz ein, dass es in Roden eine riesige Siedlung, am Besten noch mit Aquädukten und Triumphbögen gab. Nun hat man eher das Bild von einem Haupthaus, Lagerstätten, Stallungen und einem Gemüsegarten mit Wandelweg. Dies ist schon wesentlich zutreffender. Stellt man sich dann noch die Dorfgemeinschaften der franko-gallischen Bevölkerung als kleine Dorfzentren vor, die teilweise alten Baustil (Holz) mit römischen Baustil (Stein, Rundbögen) vereinigten, kommt man der damaligen Realität schon recht nahe.

Denn begehbare Geschichte hinterlässt einen wesentlich tieferen Eindruck, als es eine reine Schilderung je vermag.

Mehr Infos und Bilder: http://www.rodena.de/. Autor/in: Dr. Andreas Neumann


Veranstaltungen ohne Presseartikel waren Im Rahmen des Sommerferienprogrammes:

- Bunkerbegehung Kleingärtner-Treff (insg. 4 TN)

- Bunkerbegehung Dillinger Bahnhof (insg. 7 TN)

- Rodener Millenbach: Die Mühlen im Wandel der Zeit

- Rodener Notkreuze: Bedeutung und Schicksal. (insg. 5 TN)

- Die Rodener Gässchen - eine geographisch - literarische Betrachtung (6 TN)

     
   
     
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